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Rīgas Brāļu kapi
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Karavīru svinīgs pasākums 20.gadu sākumā. Foto no Latvijas Kara muzeja arhīva
Karavīru svinīgs pasākums 20.gadu sākumā. Foto no Latvijas Kara muzeja arhīva
Rīgas Brāļu kapu atklāšana 1936.gada 11.novembrī. Foto no Latvijas Kara muzeja arhīva.
Rīgas Brāļu kapu atklāšana 1936.gada 11.novembrī. Foto no Latvijas Kara muzeja arhīva.
Rīgas 49.vidusskolas skolēnu svinīga ceremonija. Foto no Rīgas 49.vidusskolas arhīva
Rīgas 49.vidusskolas skolēnu svinīga ceremonija. Foto no Rīgas 49.vidusskolas arhīva

Der Brüderfriedhofhe

Der Brüderfriedhof ist das hervorragendster und bedeutendster Memorialensemble Lettlands. Er ist den Gefallenen des Ersten Weltkrieges und der lettischen Unabhängigkeitskämpfer (1915-1920) gewidmet. Auf dem Friedhof sind ungefähr 3000 Helden, darunter 300 unbekannte Soldaten bestattet worden.
           
Der Brüderfriedhof befindet sich im Nordosten von Riga – 5 km vom Rigaer Zentrum und umfasst 9 ha Gelände. Die Einrichtung des Brüderfriedhofes dauerte 21 Jahre und in seinem Werden sind zwei Etappen zu vermerken:
  1. Jahre 1915-1923, wenn gemäß des Vorschlages des Rigaer Gartendirektor Andrejs Zeidaks, der landschaftliche Teil des Friedhofes eingerichtet wurde.  
  2. Jahre 1923-1936, wenn die Memoriale Landschaft entsprechend der Konzeption des Komitees des Brüderfriedhofs als landschaftliches, architektonisches und bildhauerisches Ensemble gestaltet wurde. Die architektonischen Arbeiten wurden von Professor Akademiker P. Feder geleitet. Die bildhauerische Ausgestaltung des Brüderfriedhofes wurde gemäß der Konzeption von  K.Zāle gebildet. Bei der Einrichtung des Ensembles nahmen auch Architekt A. Birznieks, Bildhauer M. Šmalcs, N. Maulics, P. Banders u.a teil.
Das Memorialensemble von Brüderfriedhof wurde am „Lāčplēsis“ Tag – den 11. November 1936 eingeweiht. Das Ensemble besteht aus drei Teilen:
  1. Gedankenweg mit 205 m Meter langen Lindenallee;
  2. Heldenterasse mit dem Altar des Heiligen Feuers und der Eichenallee;
  3. Grabstätten, die von der Lettischen Wand und dem Abbild des Mutter-Lettlands mit ihren gefallenen Söhnen (auch Mutter-Lettland genannt) abgeschlossen wird.
Bereits beim Übersteigen der Torschwelle, in der Tiefe des Raumes im Abstand von 457 m ist die Gestalt des Mutter-Lettlands sichtbar.  Erst beim Hinübergehen der Heldenterasse und beim Ankommen an dessen Rand, deckt sich in aller seiner Erhabenheit und Tragik der tieferliegende Gräberfeld auf. Der lange Gedankenweg hat sich beim Ankommen an der symbolischen, nicht übersteigender Schwelle abgebrochen, wo auf einer Seite die Lebendigen, auf der anderen die Toten sich befinden.
Das Memorialensemble von Brüderfriedhof ist mit seinem tiefen künstlerischen Ausdruck und der beinhalteten Idee der nationale Stolz Lettlands. Das ist das erste Ensemble solcher Art in Europa.
Das Ensemble bestätigt in der Äußerung von Landschaft, bildhauerischen Skulpturen und Architektur die Dankbarkeit des Volkes gegenüber den gefallenen Helden.

Das Beisein des Volkes bringt folgendes zum Ausdruck:
  • die Landschaft – mit dem Ausnutzen der Elemente, die kennzeichnend für die Landschaft von Lettland, Bauernhof und Folklore sind – Linden, Eiche, Birke, Dornrose u.a.;
  • die Bildhauerei – bringt im Ensemble heldenhafte altlettische Skulpturen der Soldaten, sowie ergänzt den mit Heraldik, die die administrative Teilung von Lettland (Jahr 1936): vier lettische Regionen – Kurland, Semgallen, Livland, Letgallen; 19 Kreise und 59 Städte wiederspiegelt. In der Urne unter dem Abbild des Mutter-Lettlands sind 517 Handvoll hingeschüttet – aus jeder Gemeinde eine;  
  • die Architektur – örtlicher Baumaterial, aus der Schöße der lettischen Erde herausgeholte  Tuffstein.
Im Brüderfriedhof sind 13 Bildhauerische Gruppen, die im Hoch- und Basrelief zum Ausdruck gebracht sind. Im Eingangstor befinden sich zwei trauernde Reiterpaare. Über denen – der große Wappen von Lettland, zwei Kreuzzeichen und Jahreszahlen”1915-1920” (während Sowjetokkupation -  vernichtet). An der Seite des Gräberfeldes befinden sich zwei ausdrucksvolle Gruppen der verletzten Reiter: als wurde der Tod die Kräfte der alten Soldaten ausgeschöpft, jedoch eine überirdische Kraft verkörpernden Pferde streben sie im Leben wiederzurufen. In der zentralen Einführung des Grasparterres des Gräberfeldes sind Zwei Brüder hingestellt. Bei denen Füßen – Ruhestätte von Bildhauer K. Zāle. Die Lettische-Wand, die das Ensemble abschließt, hat die meisten Gestalter. Die vier, auf den Knien niedergesunkenen Gestalter symbolisieren lettische Regionen. Über denen – im Oberteil der Wand  – Kampfmotiv, wo in einer sonderbaren Vision die Figuren der ehemaligen Kämpfer vorbeigleiten. In dem Abschluss des zentralen Teiles der Lettischen Wand – Abbild des Mutter-Lettlands, indem die Traurigkeit und Dankbarkeit des lettischen Volkes gegenüber den gefallenen Helden beinhaltet ist.  Unter dem der Große Kreuz (während Sowjetokkupation -  vernichtet). In den unvollendeten Schützentor befindet sich die Skulptur - Vorfahren.
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